Grundbildungsarbeit:
Flexibilität in der Realität

Flexibilität prägt heute Arbeit, Alltag und Lernen – doch wo fördert sie Bildung, wo wird sie zur Belastung? Diese Ausgabe beleuchtet, wie der Ruf nach Flexibilität die Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit verändert: kritisch, praxisnah und aus unterschiedlichen Perspektiven. Dazu kommen spannende Beiträge zu Diagnostik, Alphabetisierung von Geflüchteten und ein Interview zum Projekt Text-Checker. Eine vielseitige Ausgabe mit aktuellen Impulsen für die Grundbildung.

Inhaltsverzeichnis

6
Flexibilität: notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung gelingender arbeitsorientierter Grundbildung
| Rosemarie Klein, Gerhard Reutter und Ellen Schmidt

12
Flexibilität anders gedacht – Arbeitsplatzorientierte Grundbildung als fester Teil einer betrieblichen Lernkultur
| Michael Lüdtke, Björn Schulz

17
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Flexibilität von Menschen mit Grundbildungsdefiziten
| Ann-Kristin Iwersen

PÄDAGOGIK & METHODIK

21
Quo vadis, Alphabetisierung?
Retro- und prospektive Merkmale aktueller Konzepte der Alphabetisierung von Geflüchteten
| Frederick Schlenk

28
otu.lea in der Alphabetisierungspraxis – Erste Erfahrungen mit der Online-Diagnostik in der Kursarbeit
| Ilka Koppel, Karsten D. Wolf und Kristin Scherf

BEITRÄGE

35
LegaKids: Präventionsarbeit bei Lese- und Rechtschreibproblemen
| Ann-Kristin Iwersen

36
Grundbildung im Spannungsfeld förderpolitischer Interessen
| Caroline Euringer

42
Die Vermittlung von berufsbezogenem Wortschatz durch Lernen an Stationen
| Judith Reisewitz

46
Wendepunkt Schule: Prävention von funktionalem Analphabetismus
| Marion Döbert

50
Zum Kooperationsvertrag zwischen BVAG und der Drogeriekette dm
| Bundesverband für Alphabetisierung und Grundbildung