Ernst-Dieter Rossmann fordert in der Frankfurter Rundschau eine „Alpha-Milliarde“.
In einem Gastbeitrag fordert der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst-Dieter Rossmann Tempo bei der Fortsetzung der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung (AlphaDekade). Er mahnt an, dabei den „bildungspolitischen Kern“ in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen nicht aus den Augen zu verlieren.
Es brauche eine enge Zusammenarbeit aller politischen Ebenen und einen Ausbau der wissenschaftlichen Forschung und Beratung. Das Thema gehöre stärker in die öffentliche Debatte: Zum Ende des Beitrags plädiert er dabei für einen ressourcenorientierte Sicht, die die Lebenswelten und Kompetenzen der betroffenen Menschen anerkenne, verstehe und wertschätze. Für mehr Sichtbarkeit des Themas fordert Rossmann einen „Alpha-Rat“.
Die regionalen Grundbildungszentren sollten in eine Regelförderung überführt werden, außerdem noch deutlich mehr Grundbildungszentren als bisher entstehen.
Für eine zweite AlphaDekade in den nächsten zehn Jahren bringt er als stabile Finanzierung durch Bund und Länder eine „Alpha-Milliarde“ ins Spiel.
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Text: Julia Werner