Alphabetisierung – wozu?

Diese Ausgabe fragt pointiert: Wozu Alphabetisierung heute? Die Beiträge zeigen, warum Lesen und Schreiben trotz neuer Medien unverzichtbar für kulturelle, politische und berufliche Teilhabe bleiben. Dazu kommen frische Impulse aus der Praxis: Mit der neuen Rubrik „Pädagogik & Methodik“, Best-Practice-Beispielen und einer spannenden Rezension bietet das Heft Orientierung, Anregung und konkrete Ideen für die Grundbildungsarbeit.

Inhaltsverzeichnis

06
Die Geste des Schreibens. Schriftsprache nach Vilém Flusser.
Ann-Kristin Iversen

11
Alphabetisierung ohne Sinn und Verstand?
Rüdiger Dumke

14
Sind Lesen und Schreiben Bedingungen der Möglichkeit kultureller Teilhabe?
Philipp Seitz

21
Funktionaler Analphabetismus – die betriebliche Sichtweise
Simone C. Ehmig

24
Die Antiquiertheit des Lesens
Karl Sandring

28–51
PÄDAGOGIK & METHODIK

28
„Wörter für den Beruf“ – eine App zum berufsbezogenen Deutschlernen
Susanne Krauß

33
Entwicklungsorientierte Förderung der (Recht-)Schreibkompetenz auf der Grundlage des individuellen Wortschatzes
Katja Siekmann

38
Funktionalem Analphabetismus durch Lehrerprofessionalisierung entgegenwirken
David Gerlach, Michael Kortländer, Britta Büchner

43
Implementation von Lautlesetrainings in Grundbildungskursen
Ein Werkstattbericht
Carola Rieckmann, Daniel Scherr

47
Technisch gestützte Alphabetisierung und Grundbildung
Praktische Erprobung eines neuartigen Förderprogramms
Christine Schuck

52–62
BEITRAG

52
Ideenfabrik Kollegiale Beratung – Erfahrungsschätze gemeinsam heben
Ein Praxisbeispiel
Aileen Heinze, Cornelia Fiebiger

56
Rezension: Anke Grotlüschen, Diana Zimper (Hrsg.), Literalitäts- und Grundlagenforschung
Ann-Kristin Iversen

58
Der Alpha-Kompetenz-Aufkleber: Barrieren abbauen für Menschen mit Schriftsprachproblemen
Konstanze Butenuth, Diana Stuckatz, Urda Thiessen